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 "UND DAS AM HEILIGABEND"

Kritische und alternative Weihnachtsgeschichten.

BoD-Verlag & Vertrieb - ISBN 9783837044140
88 Seiten - 8.-- Euro (USA & Kanada: 11.-- Dollar)
Als Ebook: 6.49 Euro

 

Zum Buch:

Heiliger Abend! Eigentlich Familienfest mit Kerzen, Glühwein, Geschenken, glücklichen Gesichtern und weihnachtlicher Musik...

Stattdessen verirrt sich ein Mensch in der Wildnis und steht vor seiner Chance. Im Nachtzug nach Paris finden sich eine Frau und ein Mann auf der Flucht vor Weihnachten und Familie. Zwei Berliner streifen in der Heiligen Nacht durch die Stadt und treffen dabei auf seltsame Zeitgenossen. In einer Großstadt stolpert ein Gutmensch über eine Obdachlose und dann über sich selbst. Soldaten stellen Heiligabend den Krieg ein und spielen gemeinsam Fußball. In schweren Zeiten geht eine Mutter mit ihrem Kind betteln und erlebt zwei Überraschungen.

Die Geschichten dieses Buches erzählen nicht vom "üblichen" Weihnachten und nicht von leuchtenden Kinderaugen, sondern zeigen außergewöhnliche Lebenssituationen auf, die an Weihnachten besonders deutlich werden und zum kritischen Nachdenken anregen...

Nähere Inhaltsbeschreibung der einzelnen Kapitel HIER

 

Erhältlich als Print-Ausgabe über Buchhandlungen und in allen gängigen internationalen  online-shops, auch als EBook, z.B. hier:

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Kundenresenzion von "Bücherwurm" bei amazon.de:

Mitten in der Vorweihnachtszeit stolperte ich auf einem Forum über die (titelgebende) Geschichten „Und das am Heiligabend!“ von Michael Kuss. Diese Geschichte machte mich neugierig auf den Autor und seine Werke, und so folgte ihr kurze Zeit später das komplette Buch. Es entstammt nicht eines jener großen Verlage, die sogenannte Bestseller produzieren. Dieses Buch möchte nicht eine breite Bevölkerungsschicht unterhalten, es möchte nicht entertainen, nicht aufgrund nichtssagender und unverfänglicher Themen „einfach nur gefallen“. Nein, es ist für Menschen geschrieben, die sich nicht davor scheuen, die „Weihnachtscheuklappen“ abzulegen. Menschen, die in der Konsumwut, dem Luxuswahn und dem Entertainmentfaktor rund um das Christfest nicht gänzlich vergessen haben, dass jenseits ihrer warmen, geschmückten Stuben gekämpft, gestorben, umhergeirrt und sehnsüchtig gesucht wird – natürlich auch an Weihnachten! Und es ist für solche Menschen geschrieben worden, die niemals auch nur eine Sekunde darüber nachgedacht haben, dass Weihnachten nicht immer und für alle nur Genuss, Geschenke und Gänsebraten bedeutet. All jene möchte der Autor Michael Kuss mit seinen acht „kritischen Weihnachtsgeschichten“ wachrütteln!


Unsere zuckersüßen Krippenspiele, die warme Kirchbank, der Festtagsbraten daheim, der reich geschmückte Christbaum, der Jahr um Jahr seine Äste über großartigere Geschenke breitet: all das sollte uns nicht darüber hinweg trügen, dass jenseits dieser fast schon erzwungenen Idylle andernorts zum Teil Elend und Armut lauern. Bittere materielle Armut, innere Leere, Herzeleid … eben davon ist in diesen Geschichten die Rede. Denn Missstände und Probleme nehmen leider keinen Weihnachtsurlaub.


Weihnachten ruft in so manchen von uns moralische Gefühle wach, die wir sonst gekonnt unterdrücken: Verantwortungsgefühle. Hilfsbereitschaft. Spendenlust. Und schon befinden wir uns mitten im Dilemma: Sollen (oder müssen) wir uns wirklich von dieser Weihnachtsgefühlsduselei zu außergewöhnlichen Taten hinreißen lassen? Grenzen der künstlich heraufbeschworene Weihnachtszauber, die Zwangsbeschallung in den Supermärkten, das an der Kasse verabreichte „Frohe Fest“, die Hochglanzwerbebroschüren nicht nahezu an Erpressung?! Damit wir hernach weichgespült durch die Fußgängerzone laufen und ab und an einen mildtätigen Euro in einen anonymen Hut fallen lassen?! Müssten/Sollten wir nicht wenigstens in der Christnacht … es ist ja schließlich Weihnachten und da sollte doch eigentliche jeder Vorbehalt außer Kraft… Wer kennt diese Gefühle, diese Gedanken nicht? Manchmal trifft man in der einen oder anderen Geschichte sich selbst in Stück weit wieder.


Kuss geht es in „Und das am Heiligabend!“ um die Sinnfindung und die Horizonterweiterung: Seine Geschichten über das „Fest des Friedens und der Liebe“ zeigen, dass das Leben viele Menschen leider dazu zwingt, Weihnachten anders zu begehen, als uns „normal“ erscheint. Fernab materieller Überhäufung und Festfressen bis zum Abwinken. Er möchte uns dazu animieren, unsere eigene Situation wahrzunehmen (und noch dazu zu überdenken!) sowie uns anderen Menschen in vollkommen anderen Lebensumständen zu öffnen. Dieses ist ihm – meiner Meinung nach – auch hervorragend gelungen.


Herr Kuss besitzt einen breiten Blickwinkel sowie eine scharfe Beobachtungsgabe, die er sicher nicht zuletzt dem Umstand zu verdanken hat, dass er bereits in den unterschiedlichsten Ländern zuhause war. Er arbeitete u. a. als Journalist und Reporter, (was seinen guten Schreibstil erklärt), sowie als Streetworker, der mit Obdachlosen und Menschen mit psychischen Problemen arbeitete (was sich in seinen detaillierten und lebensnahen Beschreibungen widerspiegelt).


Und das am Heiligabend!: Ob Weihnachten an der Front (bei Verdun), hungernd im zerbombten Nachkriegsdeutschland, auf der Flucht vor den Angehörigen im Fernzug nach Paris, ausgeraubt und geschwächt im kargen Süden Marokkos, oder in einer Berliner Spelunke auf der Suche nach passendem Anschluss: jede einzelne dieser insgesamt acht Geschichten ließ mich in meinem hektischen vorweihnachtlichen Treiben innhalten. Nachdenken. In mich gehen. Meinen Blick wieder auf den tieferen Sinn des Weihnachtsfestes richten. Unverstellt von „ Jingle Bells“ und Festtagsglanz.
Frohes (oder sollte ich besser sagen: besinnliches?) Fest allerseits!

 

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